Hüttenbericht Randa Winter 2013/14
Die Pure Eskalation

guten Abend meine Damen und Herren
ich begrüße sie zu der Abendübertragung der Nachrichten.

Randa in der Schweiz. Das 200-Seelen-Dorf wird von starken Eskalationen heimgesucht. Das Epizentrum ist wieder einmal die Augustinushütte, die, wie jedes Jahr, von ca. 56 unkoordiniert zusammengewürfelten liebenswerten Chaoten bewohnt wird. Sie machten nicht nur die Pisten unsicher, sondern sorgten mit Schneebällen für leichte Unruhe am Taxistand in Zermatt. Während ihres zehntägigen Aufenthaltes kam es auch zu Kollisionen, die zum Glück eher selten zu Verletzungen wie z. B. einem gebrochenem Arm führten. Die übrigen Unverletzten genossen schöne Tage auf der Piste und besuchten diverse Skigebiete, gingen wandern oder planschten.
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Wenn sie mal nicht die Piste unsicher machten bauten sie hinter ihrer Behausung eskalative, gesundheitsgefährdende, halsbrecherische und pfeilschnelle Rodelbahnen und Skirampen. Diese führten auch zu nicht unbeträchtlichen Eskalationen, welche nicht selten mit dem Ausruf „Hei der Daus" betitelt wurden.
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Für das leibliche Wohl sorgten stets vier eigens von den Augustinern mitgebrachte Chefköche. Diese brachten täglich den Hüttenbewohnern ihre Stärkung, verpackt in einem guten Essen, welches den Eskalatoren sehr gut gefiel. Unsere Korrespondenten für den Kanton Wallis bestätigen dies. Es sei jeden Abend Applaus für die Speisen zu hören gewesen.

Die Abende ließen die Extrem-Urlauber meistens mit einem Gesellschaftsspiel oder einem gemütlichen Kartenspiel ausklingen.

Ein unumstrittener Höhepunkt der Eskalation an der Berghütte war der Jahreswechsel. Dieser wurde bei den Urlaubern traditionell gestaltet. Bei Feuerzangenbowle und einer „Dinner for One" -Hütttenpremiere kam tatsächlich Besinnlichkeit auf. Und hier die gute Nachricht: Trotz eskalativen Feuerwerks steht die Hütte noch :)

Nun das Wetter: Zumeist war es recht sonnig, durchzogen von gewissen Schneeschauern bis hin zu Verzögerungen aufgrund gesperrter Straßen.
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Unterstützt wurde diese Sendung von der Pucky-Huyben-Robert Co. & Koch AG und Vertretern (Herrn Bormann mit Tochter & Herrn und Frau Verbeek) der Skischule Gaesdoncker Lehrerzimmer e.V. Besonders ist hier die Jochen van Loon Management GmbH zu erwähnen.
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